ARBEITSSTIPENDIUM 2021 DE

Aleen Solari, Robyn, Installationsansicht Kunsthalle Hamburg, 2017 – Foto: Jens Franke

4-MONATIGES ARBEITSSTIPENDIUM FÜR BILDENDE KÜNSTLER*IN MIT KIND

vergeben an Aleen Solari

In der Jurysitzung am 27.5.2021 entschied die dreiköpfige Fachjury, bestehend aus Marcia Breuer (Künstlerin, Hamburg), Dr. Belinda Grace Gardner (Kunstwissenschaftlerin, freie Autorin, Kuratorin, Hamburg) und Dr. Peter Kruska (Direktor der Stadtgalerie Kiel) über die Vergabe des Arbeitsstipendiums.

Aus 185 sehr qualifizierten Bewerber*innen fiel die Wahl auf die Künstlerin Aleen Solari.
Aleen Solari ist 1980 in Bielefeld geboren und lebt mit ihren 2 Kindern in Hamburg. In ihrer künstlerischen Praxis arbeitet sie medienübergreifend und verbindet Performances mit Malerei, Skulptur, Fotografie und Film.

Im Rahmen des Stipendiums erhält die Künstlerin Aleen Solari für den Arbeitszeitraum vom 1. Juli bis 31. Oktober 2021 einen monatlichen Zuschuss von 1000,- EUR.
Das Stipendium wird gefördert vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Schleswig-Holstein.

Stipendium auf Einladung

vergeben an Christian Helwing

Christian Helwing, Double blind, 2016 – Fotos: Christian Helwing

Der Bildende Künstler Christian Helwing wird von der künstlerischen Leitung des Künstlerhaus Lauenburg zu einem einjährigen, vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Schleswig-Holstein geförderten Projektstipendium (15. April 2021 bis 15. April 2022) eingeladen.

Unter dem Titel „Besucher*Systeme“ wird Christian Helwing an der Schnittstelle von Architektur und Bildender Kunst ein künstlerisches und funktionales architektonisches Konzept entwickeln. Im Zentrum dieses Konzeptes steht die räumliche und inhaltliche Neuformulierung der Innenräume und Funktionen des Künstlerhaus Lauenburg in Verbindung mit der modernisierten Stadtgalerie im Nebengebäude. Die inhaltliche und räumliche Verbindung der beiden Institutionen stellt außergewöhnliche Anforderungen an das Konzept, dessen Potential in der Verschränkung und Überlappung von künstlerischen, architektonischen und Nutzbarkeits-Überlegungen liegt.

Bereits 2016 hat Christian Helwing bei der Neuinterpretation der architektonischen Gegebenheiten im Künstlerhaus die räumlichen Gegebenheiten als Material genutzt und daraus eine ortsbezogene Installation entwickelt. Das jetzige Konzept soll dauerhaft im Künstlerhaus sichtbar bleiben.

Pressemitteilung 15.04.2021 als PDF