Literatur DE

Porträt Dagrun Hintze – Foto: Florian Heurich

LITERATUR

Dagrun Hintze
„ACHTEN LAUFEN“

Lesung im Künstlerhaus Lauenburg
5. Dezember 2021 – 15.00 Uhr

Ein lyrischer Nachmittag bei Glühwein und Keksen.

Begrüßung und Moderation:
Ingrid Bussmann

Die ehemalige Stipendiatin Dagrun Hintze (2015) liest aus ihrem neuen Lyrikband „Achten laufen“, der am 1. November bei Minimal Trash Art erscheint, sowie Gedichte aus „Einvernehmlicher Sex“ (2018). In ihrem zweiten Gedichtband mit dem programmatischen Untertitel „Krisenpoesie“, stellt sie der Allgegenwart des Negativen mit unvergleichlicher Nonchalance die geballte Trotzmacht der Poesie entgegen – in Form von 50 neuen, funkelnden Prosagedichten: lakonisch, witzig, unberechenbar (MTA).
Es ist schwer Zitate zu finden, die ausreichend wiedergeben, was an Energie, Laune, Humor und Schönheit in den Gedichten von Dagrun Hintze steckt, oder vielmehr: einem daraus entgegenschlägt. Denn diese Gedichte winken einen nicht verhalten heran – sie wandern, stürmen und tanzen in einen hinein, übermütig, heftig, zärtlich. – Timo Brandt (zum Gedichtband „Einvernehmlicher Sex“)

Ein Film zum neuen Gedichtband von Dagrun Hintze: „Achten laufen“
(Film: Gerrit Jöns-Anders, 2021).

Weiterführende Links: www.minimaltrashart.de

Dagrun Hintze (*1971 in Lübeck) studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft in Würzburg und Antwerpen. Seit 1999 lebt sie als freie Autorin von Lyrik, Prosa und Theaterstücken in Hamburg. 2017 erschien ihr Essayband „Ballbesitz“, 2019 „Wer was in welcher Nacht träumte – Erzählungen zu Kunst, Design und Architektur“. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Spreewald-Literatur-Stipendium.

Eintritt 8 € / ermäßigt 5 € für Mitglieder, Schüler*innen, Studierende
Anmeldung Registration bitte unter info@kuenstlerhaus-lauenburg.de

Die Veranstaltung wird durch den Deutschen Literaturfonds e.V. gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.


Valentin Moritz – Foto: Sarah Wohler

Valentin Moritz
„Kein Held“

Lesung zum 35. Jubiläum des Künstlerhaus Lauenburg
13. Oktober 2021, 19.00 Uhr

Der ehemalige Literaturstipendiat des Künstlerhaus Lauenburg liest aus seinem Romandebüt „Kein Held“, 2020.

In „Kein Held“ geht Valentin Moritz, Literaturstipendiat des Künstlerhauses Lauenburg 2017, auf Spurensuche. Anlässlich seines 90. Geburtstages bittet der Großvater den Enkel um Unterstützung, um seine Erinnerungen aufzuschreiben. Die Gespräche mit dem Großvaters führen den Autor zu den eigenen Wurzeln in Südbaden Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre.
Der Großvater erzählt von seinem Leben als Bauer, vom Faschismus und vom Krieg, der Autor erinnert sich an eine vom dörflichen Leben geprägte Kindheit und Jugend mit all ihren Facetten und auch ihrer Enge, der er dann als junger Mensch entflieht.
Es ist eine eindrucksvolle berührende Generationsgeschichte entstanden, die die Frage nach Zugehörigkeit, Identität und Heimat aufwirft, aber auch einen Spiegel der großen Geschichte im privaten Leben bietet, ein engagiertes Zeitzeugnis gegen Krieg und Faschismus und für das Erinnern.
Anlässlich des Jubiläums veranstaltet das Künstlerhaus ein vielseitiges Programm aus Musik, Literatur und Bildender Kunst unter Mitwirkung ehemaliger Stipendiatinnen und Stipendiaten, eine Verbindung, die das Haus seit jeher pflegt.

Valentin Moritz, geboren 1987 und aufgewachsen in Südbaden, studierte Literaturwissenschaft an der FU Berlin. Nach fünfjähriger Tätigkeit als Literaturagent ist er seit 2019 freischaffender Autor. Er veröffentlichte Prosa in Zeitschriften, Anthologien und kleinen Einzelpublikationen. Neben dem Aufenthalt im Künstlerhaus Lauenburg 2017 erhielt er zahlreiche Stipendien und Einladungen als Stadtschreiber.
Für seinen im Badischen Landwirtschafts-Verlag Freiburg erschienenen Debütroman wurde er 2021 mit dem Literaturstipendium des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Weiterführende Links:
www.valentin-moritz.de
www.youtube.com/watch?v=Kw-Q0Iu1st4
www.swr.de/swr2/literatur/valentin-moritz-der-stadtschreiber-von-rottweil-100.html

Es gelten die aktuellen Corona Verordnungen des Landes Schleswig-Holstein. Ein Hygienekonzept zur Veranstaltung liegt vor.

Die Veranstaltung wird durch den Deutschen Literaturfonds e.V. gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.


Hanne Römer .aufzeichnensysteme, RAUTE verstärkt / Ruferin, 2021 – Foto: Christian Helwing

RAUTE verstärkt
# Inszenierte Lesung

Hanne Römer .aufzeichnensysteme Wien

Das Künstlerhaus Lauenburg lud am 2. Juli 2021 um 18.00 Uhr auf die Terrasse des Hauses ein zu einer szenischen Lesung mit Hanne Römer Autorin, Künstlerin und Literaturstipendiatin im Künstlerhaus Lauenburg 2018.

RAUTE verstärkt ist eine sprachakustische Inszenierung von Texten aus RAUTE, dem gerade im Ritter-Verlag erschienenen dritten Band der Trilogie einer Kompression, verstärkt gesprochen durch drei Sprachrohre (Trichter), wie sie in der Seefahrt üblich waren. Die Sprachrohre wurden aus der Lauenburger Umgebung erworben, nehmen Bezug auf die örtliche Skulptur des Rufers und wirken als analoger Fernsprecher, „Abstand“ vermittelnd.

Hanne Römer .aufzeichnensysteme, RAUTE verstärkt / Ruferin, 2021 – Fotos: Isabelle von Schilcher

Die Veranstaltung wird durch den Deutschen Literaturfonds e.V. gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Weitere Förderung erhält die Lesung durch den Kultursommer am Kanal 2021.

Weiterführende Links

zum Buch
Literaturhaus Wien
Ritter Verlag
aktuelle Rezension

zur Person
www.literaturport.de/Hanne.Roemer/
www.aufzeichnensysteme.net

RAUTE verstärkt – Text von Hanne Römer Download PDF


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