LÜP DE

LÜP – LABOR FÜR ÜBERGÄNGE
UND PROZESSE

Du bist in einem Raum.
Du hast Deine Aufgabe. Keiner sagt Dir welche Aufgabe es ist.
Du hast unendlich viele Möglichkeiten.
Du bist da.
Du bist auf dem Weg.

Seit Oktober 2020 arbeiten die Hamburger Künstlerinnen Ina Arzensek und Sarah-Christina Benthien für ein Jahr unter dem Arbeitstitel „Labor für Übergänge und Prozesse“ (LÜP) in Kollaboration mit dem Künstlerhaus Lauenburg.

Ihre Herangehensweise ist prozessorientiert und situativ.

Die Ausgangssituation wird als Spielraum verstanden, in dem sich die transformative Qualität des Arbeitsprozesses entfalten kann. Suchen, Forschen, Nichtwissen, Experimentieren, Recherchieren, Scheitern, Weiterverarbeiten, Vermitteln und Austausch sind gleichberechtigte Prozesse bei der Entstehung der künstlerischen Arbeiten.

Ein aktueller Einflussfaktor ist die Pandemie, die die Arbeitsweise, Kommunikationswege und Zugänge des LÜP verändert. Als Reaktion auf das „Vorhandene“, werden die Prozesse und Ergebnisse des LÜP mit entsprechenden Zu- und Übergängen erprobt und zugänglich gemacht.

Hieraus werden unterschiedlichste Produktionen und Formate mit experimentellem Charakter entstehen. Das Spektrum der Ergebnisse ist breit gefächert und erreicht das Publikum beispielsweise als Mailart über E-Mail oder auf dem Postweg. Das LÜP erschafft situativ-spielerische Settings, in welchen die Interessierten diese Versuche teilweise selbst(ständig) durchführen und weiterentwickeln können. Das Labor wird Formen des Austauschs ermöglichen und sieht diesen neben dem freien Arbeitsprozess selbst als Teil und Inhalt der (künstlerischen) Arbeit.

soft****scope / EinladungPDF
Wir möchten im April 2021 dazu einladen auf soft****scope mit einem Gedanken oder einem Bild(wechsel) unter luep@kuenstlerhaus-lauenburg.de zu reagieren.

„soft****scope“ ist sowohl eine Arbeit als auch ein Experiment. Sie lädt dazu ein, den Zustand der Offenheit einzunehmen und den künstlerischen Prozess einer situativen Arbeit für sich zu adaptieren und nachzuvollziehen.

Das Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Schleswig-Holstein, die Behörde für Kultur und Medien Hamburg, die Liebelt Stiftung Hamburg und das Künstlerhaus Lauenburg.